Der Begriff „Realgymnasium“ bezeichnet eine weiterführende Schulform, die im 19. Jahrhundert aus der Realschule hervorging und neben dem altsprachlichen humanistischen Gymnasium einen alternativen Hochschulzugang eröffnete.

Die Tradition, den Schulanfang der Kinder mit Gebäck und Früchten zu versüßen, kann bis in die Antike zurückverfolgt werden: „Es geben die Lehrer den Knaben süßes Gebäck, damit sie Lust bekommen, die ersten Lektionen zu lernen“ (Horaz, Satiren I, 26/27).

... was ein Spucknapf mit Schule zu tun hat?

Die Auflösung finden Sie hier.

... dass nach einem Erlass von 1872 nicht mehr als 80 (achtzig) Schüler/innen in einer Klasse unterrichtet werden sollten?

Das Bild zeigt Volksschulkinder aus der Lüneburger Heide im Jahre 1918.
Die Schulen zweier Dörfer wurden zusammengelegt, weil der Lehrer der einen zum Kriegsdienst eingezogen worden war.
Die Zahl von 80 wurde bei weitem nicht erreicht; es sind "nur" knapp 60 Kinder der Jahrgänge 1 bis 8. (Foto: privat)

 

 

... was hat ein solches Gerät mit Schule zu tun?

Noch 1917 wird in einer "Schul- und Lehrordnung“ festgelegt, dass neben Waschschüssel nebst Handtuch ein Klassen- oder Schulzimmer zwingend einen Spucknapf zu enthalten habe. Der musste aus haltbarem Material, etwa (emailliertem) Metall oder Keramik gefertigt sein und wurde mit Sand, Sägemehl und Wasser gefüllt.
Wenn Kinder, die möglicherweise an Schwindsucht (Tuberkulose), einer schweren und hoch ansteckenden Lungenkrankheit erkrankt waren, husten mussten, so sollte so der beim Husten anfallende Auswurf aufgefangen werden; dies diente der Vorbeugung und war Bestandteil dessen, was wir heute "Hygienekonzept" nennen.