1940 („Fibel für die deutsche Jugend“)

1940  („Fibel für die deutsche Jugend“)

Diese „Fibel für die deutsche Jugend“, herausgegeben von einer „Facharbeitsgemeinschaft deutscher Erzieher“, wurde am 3. September 1940 durch das „Reichserziehungsminister“ genehmigt.

Motive aus dem Alltag der Kinder und ihrer häuslichen Umgebung finden sich selbstredend, aber auch gehäuft Bilder und Textbeispiele aus dem von der NSDAP beeinflussten Alltag, so z.B. zum gemeinsamen Eintopfessen, zur Sammlung für das „Winterhilfswerk“, marschierende Soldaten, ein Text, der die Begeisterung für das Fliegen wecken soll (Piloten für die Luftwaffe!) und mehr. Besonders sei auf das Frauenbild hingewiesen, das hier deutlich wird: Die Mutter kümmert sich zu Hause um Küche und Kinder, genau wie Hitler 1934 formulierte, als er von der „großen Welt“ des Mannes draußen sprach und der „kleinen Welt“ der Frauen drinnen.

Bemerkenswert ist, dass bereits 1940 ausschließlikch die lateinische Schrift verwendet wird – verbindlich eingeführt wird sie erst Ende 1941.

Aber  nun:

Fibel für die deutsche Jugend. Herausgegeben von einer Facharbeitsgemeinschaft deutscher Erzieher. Bilder von Max Teschemacher. Genehmigt durch Erlaß Reichserziehungsministers vom 3. September 1940.

Deutscher Schulverlag Berlin. Ausgabe aus den Verlagen Ferdinand Hirt, Breslau, und W. Crüwell, Dortmund-Breslau (1940).

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